Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand“ in den Kempener Lichtspielen

Am 28. Januar um 17  und 20 Uhr zeigen die Kempener Lichtspiele mit Unterstützung von Amnesty International den Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand“, der von verschiedenen Seenotrettungsorganisationen finanziert wurde und deren Akteure an Bord von Aufklärungsflugzeugen und Rettungsschiffen bei verschiedenen Einsätzen im Mittelmeer gezeigt werden.  Die Filmemacher Maik Lüdemann und Max Ahrens sind über den Zeitraum von drei Jahren mit der Kamera dabei. Sie kontrastieren die aufwühlenden Bilder vom Überlebenskampf im Mittelmeer mit Interviews politischer Entscheidungsträger – von EU-Parlamentariern bis hin zu Landräten – , die über das Schicksal von Migranten entscheiden müssen, aber dabei auch nicht die Interessen ihrer Wähler aus den Augen verlieren dürfen. So zeichnet der Film eine Entwicklung in der europäischen Migrationspolitik, die nach Auffassung der Filmemacher, nicht nur das Leid der Geflüchteten ausblendet, sondern auch durch die Finanzierung der libyschen Küstenwache ursächlich dazu beiträgt.

Der engagierte Film bietet reichlich Stoff für Diskussionen. Mitglieder der Amnesty-Gruppe Kempen stehen nach der Filmvorführung zum Gespräch bereit und stellen auch Informationsmaterial zur Verfügung.

18. Januar 2026